Tipps für eine sicherere Arbeitsumgebung: Vertrauen, Worte, Taten …

Mitarbeiter sind die wichtigste Quelle für Informationen. Sie hören und sehen, was am Arbeitsplatz vor sich geht. Räumen Sie ihnen die Freiheit dazu ein, geben Sie ihnen Verantwortung und bringen Sie ihnen Vertrauen entgegen. Und denken Sie immer daran: wir Menschen möchten wirklich helfen. Es liegt in unserer Natur. Was so einfach klingt, gestaltet sich aber in der Realität schon schwieriger, denn das Melden von Bedenken oder Beschwerden wurde in der Vergangenheit immer wieder falsch ausgelegt. Wir haben nachfolgend Tipps für Vorgesetzte zusammengestellt, die sie dabei unterstützen, eine SpeakUp-Kultur aufzubauen.

Vielleicht kennen Sie dieses Gefühl
Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Mitarbeiter, den etwas belastet – doch sie können dieses Anliegen in Ihrem Unternehmensalltag nicht zum Ausdruck bringen. Es fehlt die Synergie zwischen Ihrem Willen, sich zu melden, und der Bereitschaft einer anderen Person, Sie anzuhören.

Wir wissen, dass es für Arbeitnehmer nicht einfach ist, die richtigen Worte zu finden, um der oder dem jeweiligen Vorgesetzten eine unter Umständen unerwünschte Meldung zu machen. Möglicherweise stellt der Mitarbeiter zunächst nur eine vage Frage oder deutet einen Sachverhalt an. So versucht er, herauszufinden, ob der Vorgesetzte für das Thema offen ist. Dieser könnte es sich leicht machen und sagen: „Das besprechen wir am besten im Rahmen unseres nächsten zweiwöchentlichen Meetings.“ Eine solche Reaktion kann jedoch bei dem Mitarbeiter den Eindruck erwecken, dass seine Meldung nicht wichtig ist. Im schlimmsten Fall könnte es dazu führen, dass der Mitarbeiter kündigt, wodurch Ihnen eine wertvolle Arbeitskraft verloren geht und der Ruf des Unternehmens geschädigt wird. Das Problem ist damit noch immer nicht behoben und verschlimmert sich womöglich.

Unser wichtigster Punkt: Sie sollten Ihren Mitarbeitern Sicherheit im psychologischen Sinne bieten. Nur so können sie sich frei äußern, in einen Dialog mit Ihnen treten und sich für die gemeinsamen Ziele in Ihrem Unternehmen einsetzen. Für eine solche Synergie zwischen der meldenden und der zuhörenden Person, eine Synergie, die auf einem Gefühl der Sicherheit basiert, benötigen Sie ein angemessenes Meldesystem, wie es die Lösung von SpeakUp® bietet. Selbst wenn ein Mitarbeiter sein Anliegen anonym vorbringen möchte, können Sie mithilfe von SpeakUp ein Gespräch führen und Fakten überprüfen.

Vertrauen, Worte, Taten …
Vorgesetzte spielen also eine entscheidende Rolle beim Aufbau eines effektiven Integritätsmanagements am Arbeitsplatz. Diese vier Tipps helfen ihnen dabei:

  • Erstens. VERTRAUEN. Akzeptieren Sie die schwierige Dynamik zwischen der meldenden und der zuhörenden Person. Schaffen Sie eine Vertrauensbasis durch ein angemessenes Meldesystem wie die Lösung von SpeakUp, die Ihrem Unternehmen als wertvolles und wichtiges Instrument dient.
  • Zweitens. WORTE. Teilen Sie Ihre Vision mit Ihren Kollegen und erklären Sie, dass Integrität über allem stehen muss – aber achten Sie darauf, nicht zu ernst zu klingen; eine einfache und positive Botschaft ist hier gefragt! Missstände zu melden, sollte als etwas ganz Selbstverständliches angesehen werden.
  • Drittens. TATEN. Setzen Sie Integrität auf die Tagesordnung, schaffen Sie eine SpeakUp-Kultur und sorgen Sie dafür, dass sie im Unternehmen gelebt wird. Vergessen Sie einmal kurz die Umsatzziele und besprechen Sie potenzielle Fehlschritte. Bemühen Sie sich, ein guter Zuhörer zu sein – auch wenn dies nicht immer leicht ist.
  • Viertens. INTEGRITÄT GEWÄHRLEISTEN. Geben Sie Ihren eigenen Vorgesetzten Feedback zur Integrität im Unternehmen. Bereiten Sie die Grundlage dafür, dass in Ihrem Team anhaltende Dialoge stattfinden.

Wenn sich ein Mitarbeiter mit einer Beschwerde an Sie wendet, denken Sie daran, offen zu sein, zuzuhören und nicht in Panik zu geraten! Es ist etwas Positives, wenn ein Problem zur Sprache gebracht wird – und sich ein Mitarbeiter sicher genug fühlt, diesen Schritt zu wagen. Lassen Sie Ihren Worten Taten folgen, konzentrieren Sie sich auf die Fakten (fragen Sie nicht „wer war es?“) und holen Sie sich Rat von Experten.

Sprechen Sie mit unseren Experten

Möchten Sie mehr erfahren, Ideen austauschen oder Meinungen teilen?

Melden Sie sich